Herzlich willkommen auf meiner Autorenhomepage

Wer bin ich?
Warum schreibe ich?
Was schreibe ich und wen will ich mit meinen Werken ansprechen?

Ich bin gebürtige Frankfurterin, Jahrgang 1967, Mutter von vier Kindern und begeisterte Schreiberin. Das war nicht immer so. Aufsätze, die ich in meiner Schulzeit anfertigen musste, waren mir ein Gräuel, und oft hieß es: »Thema verfehlt«, »zu lange Einleitung«, »langweilig«. Diese Beurteilung diverser Lehrer wies also keineswegs auf eine schriftstellerische Begabung hin. Vielleicht aber lag es daran, dass ich »kurz« einfach nicht kann.
Nichtsdestotrotz habe ich bereits in meiner Jugend begonnen, Gedichte und kleine Prosatexte zu verfassen, um meine Gedanken und Gefühle, besonders während der Pubertät, zu ordnen, zu reflektieren und zu bewältigen.

Richtig »zu Schreiben« jedoch begann ich erst im August 2007 – und das kam so:

Wie zahllose andere bin ich ein großer Fan der Harry Potter Bücher. So konnte ich es ebenfalls nicht abwarten, bis der letzte Band in deutscher Sprache erschien, lieh ihn mir von einer Bekannten in Englisch – und fand das Ende einfach nur … unschön. Unzählige Ideen, wie das Leben der Protagonisten zwischen dem eigentlichen Ende der Geschichte und dem Epilog weiterhin verlaufen könnte, schwirrten in meinem Kopf und ich konnte nicht anders, als sie auf Papier zu bannen. Wo immer man mich antraf, hatte ich meinen Block und einen Stift dabei.
Solchermaßen wurde ich auch einmal von meiner Freundin überrascht, mit der ich in einem kleinen Restaurant verabredet war.
»Was schreibst du denn da?«, wollte sie wissen.
»Den Harry Potter acht«, antwortete ich verschämt.
»Darf ich mal lesen?«, fragte sie interessiert, und ich hielt ihr den Block entgegen. »Doch nicht dieses Geschmier«, lachte sie. »Schreib das mal anständig und schick es mir.«
Also schrieb ich es ›anständig‹ und schickte es ihr.
»Das liest sich prima«, kam irgendwann ihre Rückmeldung, »geht es auch weiter?«

Und es ging weiter! Schon nach kurzer Zeit nahmen meine Fanfiktion-Geschichten ein Ausmaß an, mit dem ich selbst nicht gerechnet, und das ich keineswegs geplant hatte. Letztendlich wuchs sich das Ganze zu zwei kompletten »Büchern« aus, und nicht wenige haben die beiden Werke gelesen, die ich als PDF-Dateien kostenlos versandte. (Die Dateien können hier ebenfalls von der Unterseite Harry Potter »8 + 9« kostenlos heruntergeladen und auch weitergegeben werden. Es ist jedoch verboten, die Titel und Inhalte kommerziell zu vermarkten!)

Die Freude an meiner eigenen Kreativität  indessen beflügelte mich, gab mir die Kraft, meiner 2008 diagnostizierten Krebserkrankung zu trotzen ließ mich über viele Stunden hinweg die Realität vergessen.
Oft bekam ich zu hören, ich hätte einen sehr lesenswerten Schreibstil und solle es doch einmal mit »etwas Eigenem« versuchen. Eine meiner Leserinnen schickte mir sogar ein paar Vorschläge … zu denen mir spontan etwas einfiel.
So entstand mein erster eigener Roman.

Inzwischen habe ich vier Fantasy-Romane veröffentlicht:
»Solifera«,
»Der Savant von Innis«
»Die Rebellin von Koron«

und »Solus - Reise in die Vergangenheit«.
Dieses ist der Nachfolgeband des »Savanten«, und seine Entstehung ist meiner Freundin Nicole geschuldet. Sie wollte gern mehr über »Solus«, den treuen Freund des Hauptprotagonisten, erfahren. Eigentlich hatte ich sie mit einer Kurzgeschichte zu beglücken gedacht … aber letztendlich wurde diese zu einem ganzen Buch. (Leseproben zu allen Romanen könnt Ihr euch gerne in der Rubrik »meine Bücher« zu Gemüte führen.)

Mittlerweile ist das Schreiben zu meinem »Seelenventil« geworden, zu einer Leidenschaft, die ich mit vielen anderen teile und das ich mir aus meinem jetzigen Leben nicht mehr weg zu denken vermag.

Mein großes Vorbild ist Marion Zimmer Bradley, deren Darkover-Reihe ich verschlungen habe und deren Avalon-Bände mich ebenfalls immer wieder zu fesseln verstanden.
So ist es nicht verwunderlich, dass auch meine Protagonisten menschlich sind und sich mit einigen – überwiegend geistigen – Fähigkeiten herumschlagen müssen, die sie gravierend von anderen unterscheiden.

Ich bin kein Freund großer Schlachten oder blutigen Gemetzels, wenngleich Konflikte auch in meinen Werken durchaus keine unbedeutende Rolle spielen. Jedoch versuche ich, meine Protagonisten andere als kriegerische Methoden finden zu lassen, um diese zu bewältigen.
Respekt, Achtung, Rücksichtnahme, Vertrauen, das aufeinander Zugehen, einander Akzeptieren steht in all meinen Romanen an erster Stelle.
Mir ist es wichtig, Werte, die in unserer Welt mehr und mehr verloren gehen, in den Fokus zu rücken.

Ansprechen will ich all jene, die sich, wie ich, die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander erhalten haben, die bereit sind, sich durch Worte, die Bilder malen, in fremde Welten entführen zu lassen.
Ich möchte meine Leser – wenigstens für eine Weile – glücklich machen, einfach dadurch, dass sie in die Geschichten eintauchen und Antalia, Yuro, Kay und all die anderen auf ihren Abenteuern begleiten.

Auch wenn es derzeit so aussieht, als schriebe ich nicht mehr, möchte ich diesen Eindruck so nicht stehen lassen. Mir spuken einige ganz unterschiedliche Projekte im Kopf herum, deren Ausarbeitung sich jedoch von meiner bisherigen Arbeitsweise gewaltig unterscheidet. Ich betrete sozusagen »Neuland«, und bevor ich mir nicht wirklich sicher bin, ob, und wenn ja, was von diesen Ideen tatsächlich eine Umsetzung erfahren wird, halte ich mich lieber ein wenig bedeckt. »Schnipsel« indessen findet ihr hin und wieder auf meiner Facebook-Autorenseite.

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Unter dem Pseudonym »Erin Nerung« habe ich mich 2016 an die Verfassung eines Liebesromans gewagt. Ich habe dafür bewusst nicht meinen Realnamen benutzt! Einerseits wollte ich ganz klar die Genres trennen, andererseits ist dieser Roman zu einem großen Teil autobiographisch, also aus meiner Erinnerung heraus entstanden. Er war keineswegs geplant, sondern verdankt seiner Entstehung einem »running gag« zwischen meinem Freund und mir. Immer wieder habe ich im Scherz zu ihm gesagt: »Irgendwann schreib ich über uns mal ein Buch.« Und seine stets gleichlautende Antwort war: »Mach mal«, die er meist mit einem Grinsen unterstrich.

So fing ich – nachdem wir schon mehrere Jahre zusammen waren – tatsächlich damit an, unsere Geschichte aufzuschreiben, indem ich mich an den Mails, die wir einander geschrieben hatten, ›entlang hangelte‹. Allmählich entstand ein Plot, der schließlich zu einem Roman wurde, aber ohne seine ausdrückliche Zustimmung wäre er nie veröffentlicht worden.

Es ist – sehr wahrscheinlich – keine Lovestory, wie sie ein Liebhaber dieses Genres erwartet. Einen ›Spannungsbogen‹ sucht man – so jedenfalls haben es schon einige geäußert – vergebens.

ABER … es ist ein Herzensprojekt, das vielleicht ja doch dem einen oder anderen gefällt und eine andere Sicht auf den Begriff »Geliebte« impliziert.

Ich hoffe, mit allen meinen Büchern einer großen Leserschaft ebenso viel Freude am Lesen zu bereiten, wie ich sie beim Schreiben empfinde.

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Einige fragen sich vielleicht, ob ich denn an den weiter oben angedeuteten, neuen Projekten arbeite und wenn ja, wann es die nächste Veröffentlichung gibt.

Dazu muss ich ehrlicherweise folgendes gestehen:  

Es gibt zwar einige Anfänge unterschiedlicher Art, die darauf warten, weiterverfolgt zu werden, jedoch bin ich seit einiger Zeit ins »Lektorat« abgedriftet, was die Fortführung eigener Projekte zurzeit deutlich in den Hintergrund stellt.

Ich gehöre nicht – wie viele andere Autoren – zu jenen, die ›vor Ideen nur so sprudeln‹, die ihre Geschichten gar nicht so schnell niederschreiben können, wie sie in ihren Köpfen entstehen. ICH bezeichne das nicht als ›Schreibblockade‹, sondern einfach als eine Zeit, die meine Kreativität in andere Bahnen gelenkt hat.

Da ich bereits in meiner Jugend für eine Druckerei korrekturgelesen habe, mich Rechtschreibung, Grammatik, Schreibstil, Ausdruck und Logik seit jeher interessieren, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass mein Interesse mittlerweile stark in diese Richtung ›verrutscht‹ ist.

Dabei fing alles so harmlos an … Für einige Autoren habe ich testgelesen, für ein paar wenige, die ich sehr schätze, habe ich meinen Mut zusammengenommen und sie auf Unstimmigkeiten in bereits veröffentlichten Werken aufmerksam gemacht – privat, freundlich und konstruktiv – so, wie der respektvolle Umgang miteinander meiner Meinung nach sein sollte. So wurde ich irgendwann gefragt, ob ich Interesse hätte zu lektorieren.

Zwar kann ich noch nicht auf allzu viele Referenzen zurückgreifen – immerhin stehe ich mit dieser Tätigkeit noch ganz am Anfang – aber ich merke jedes Mal, wie sehr mich diese Arbeit erfüllt, mir Spaß macht, es mich mit Freude erfüllt, wenn in Zusammenarbeit mit dem Autor etwas entsteht, wovon wir überzeugt sind.

Von daher … die Zeit ist ein ewiger Wandel … wer kann schon heute sagen, was die Zukunft bringt?

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